Archive for May 17, 2007

Your children are not your children.
They are the sons and daughters of Life’s longing for itself.
They come through you but not from you,
And though they are with you yet they belong not to you.

You may give them your love but not your thoughts,
For they have their own thoughts.
You may house their bodies but not their souls,
For their souls dwell in the house of tomorrow,
which you cannot visit, not even in your dreams.
You may strive to be like them,
but seek not to make them like you.
For life goes not backward nor tarries with yesterday.

You are the bows from which your children
as living arrows are sent forth.
The archer sees the mark upon the path of the infinite,
and He bends you with His might
that His arrows may go swift and far.
Let our bending in the archer’s hand be for gladness;
For even as He loves the arrow that flies,
so He loves also the bow that is stable.

and for my beautiful daughter Gunda, who will be a wonderful mother …

Deine Kinder sind nicht deine Kinder,
sie sind die Soehne und Toechter
der Sehnsucht des Lebens nach sich selbst.
Sie kommen durch dich,
aber nicht von dir,
und obwohl sie bei dir sind,
gehoeren sie dir nicht.

Du kannst ihnen deine Liebe geben,
aber nicht deine Gedanken,
denn sie haben ihre eigenen Gedanke
Du kannst ihrem Koerper ein Heim geben,
aber nicht ihrer Seele,
denn ihre Seele wohnt im Haus von morgen,
das du nicht besuchen kannst,
nicht einmal in deinen Traeumen.
Du kannst versuchen,
ihnen gleich zu sein,
aber suche nicht,
sie dir gleich zu machen,
denn das Leben geht nicht rueckwaerts
und verweilt nicht beim Gestern.

Du bist der Bogen,
von dem deine Kinder
als lebende Pfeile ausgeschickt werden.
Der Schaetze sieht das Zeichen auf dem Pfade der Unendlichkeit,
und Er biegt dich mit Seiner Macht,
auf dass Seine Pfeile schnell und weit fliegen.
Moege das Biegen in des Schuetzen’s Hand dir zur Freude gereichen;
denn so wie Er den fliegenden Pfeil liebt,
so liebt Er auch den Bogen, der standhaft bleibt.